V Isjum werden mindestens 450 Leichen in Gräbern gefunden. Im befreiten Charkiw sollen Folterkammern entdeckt worden sein. News-Ticker.
- „Folterkammern“: In Charkiw sollen Studenten gefoltert worden sein.
- „Rote Line“: Nové varování v USA a Ukrajině v Rusku
- Redakční poznámky: Alle Neuigkeiten zum Ukraine-Konflikt lesen Sie in diesem News-Ticker. Die Informationen stammen teilweise von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg und lassen sich nicht unmittelbar unabhängig prüfen.
Aktualizace ze Sonntagu, 18. září, 06:15 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland im befreiten Gebiet Charkiw grausame Folter vorgeworfen. Es seien inzwischen mehr als zehn Folterkammern in verschiedenen Städten des befreiten Gebiets entdeckt worden, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. „Folter war eine weit verbreitete Praxis in dem besetzten Gebiet“, sagte der Präsident. Er bezeichnete die vor einer Woche geflohenen Besatzer als „Raschisten“ und sagte, tak hätten sich auch die „nacis“ verhalten. „Raschismus“ veleint die Wörter Russland und Faschismus.
Die „Raschisten“ würden „auf dem Schlachtfeld und vor Gericht“ für ihre Taten zur Verantwortung gezogen, sagte Selenskyj. „Wir werden die Identitäten aller ermitteln, die gefoltert und misshandelt haben, die diese Grausamkeiten von Russland hier auf ukrainisches Gebiet gebracht haben“, betonte der 44-Jährige. Ukrainische Behörden veröffentlichten unterdessen Fotos, die Folterkammern und -geräte zeigen sollen.

+++ 22:40 hodin: Ukrainischen Medienberichten zufolge gab mehrere Explosionen in Cherson. Anwohner berichten, dass am Samstagabend (17. září) vier Explosionen zu hören waren. Außerdem sahen sie schwarzen Rauch aus dem Gelände einer Maschinenbaufabrik aufstieg, in der sich angeblich eine russische Militärbasis befindet.
Ukrajina-Zprávy: Schüsse bei Hilfsmission im Süden des Landes
+++ 20:50 hodin: Bei einem Besuch des Kardinals Konrad Krajewski, der von Papst Franziskus in das Kriegsgebiet geschickt wurde, kam es zu einem Zwischenfall. Während Krajewski am Samstag (17. září) v Saporischschja im Süden des Landes Hilfsgüter verteilte, fielen plötzlich Schüsse – das berichtete das vatikanische Nachrichtenportal Vatikánské zprávy.
Der polnische Kardinal, der als Almosenmeister für die karitativen Belange des Vaticans zuständig ist, und seine Begleiter mussten in Deckung gehen. „Zum ersten Mal in meinem Leben wusste ich nicht, wohin ich fliehen soll“, erklärt Krajewski. Die Gruppe blieb allerdings unverletzt und Krajewski, der zum vierten Mal seit Kriegsbeginn in die Ukraine geschickt worden war, connte seine Mission fortsetzen.
News zum Ukraine-Krieg: Tschechischer Außenminister fordert international Tribute
+++ 17:37 hodin: „Ich rufe zur raschen Einsetzung eines speziellen internationalen Tribunals auf, das die Verbrechen verfolgt.
„Im 21. Jahrhundert sind solche Angriffe auf die Zivilbevölkerung undenkbar und abscheulich“, napsal Lipavsky auf Twitter. „Wir dürfen nicht darüber hinwegsehen. Wir setzen uns für die Bestrafung aller Kriegsverbrecher ein.“ Maxar Technologies, ein amerikanisches Unternehmen, veröffentlichte indessen Satellitenbilder der gefundenen Gräber im ostukrainischen Isjum auf Twitter.
News zum Ukraine-Krieg: 11-jähriges Mädchen stirbt nach russischem Raketenangriff
+++ 14,59 hodin: Bei russischen Angriffen am Samstag (17. září) wurde ein 11-jähriges Mädchen so schwer verletzt, dass sie wenig später im Krankenhaus verstarb. Wie Oleh Syniehubow, der Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Charkiw, berichtete, führten die russischen Truppen Raketenangriffe auf die Stadt Tschuhujiw durch. Dabei wurden private Gebäude und eine Tankstelle beschädigt, so Synehubov auf Telegram.
Die russischen Streitkräfte hätten auch zwei Dörfer in der Gegend beschossen. Dabei seien mehrere zivile Einrichtungen zerstört worden. Auch die zentralukrainische Region Dněpropetrowsk sei in der Nacht zum Samstag beschossen worden, wie der der guvernér Walentyn Resnitschenko mitteilte. Russland habe insgesamt sechs Angriffe gestartet. Více als 90 Geschosse seien abgegeben worden.
Ukrajina-Krieg: Leichen in Isjum-Gräbern weisen „Anzeichen eines gewaltsamen Todes“ auf
+++ 14:10: Více než 80 000 ukrajinských wurden seit August aus den Kriegsgebieten evakuiert. Das Ministerium für Wiedereingliederung meldete, dass 30 000 Menschen aus dem Gebiet Saporischschja, 24.000 Menschen aus dem Gebiet Cherson a 17.000 (darunter 3.000 Kinder) aus dem wurevakuier Donez
+++ 13:00 hodin: Fast alle Leichen, die bisher aus den rund 450 Gräbern im befreiten Isjum exhumiert wurden, weisen „Anzeichen eines gewaltsamen Todes“ auf, sagt der Gouverneur der Oblast Charkiw, Oleh Syniehubov laut The Kyiv Independent.
„Russland hinterlässt nur Tod und Leid“, äußerte sich auch Präsident Wolodymyr Zelenskij mit Blick auf die 450 Gräber, die kürzlich im befreiten Izium entdeckt wurden. „Morder. Schlächter. Beraubt von allem, byl menschlich ist“, sagt Zelensky.
News zum Ukraine-Krieg: „Klare Beweise für Folter“ v Isjumu – Russen sollen auf Beerdigte geschossen haben
Aktualizace ze soboty 17. září 06.45 hodin: Nach dem Fund Hunderter Leichen in der von der der russischen Besatzung befreiten ostukrainischen Stadt Isjum hat Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kyjev eine Reaktion der Weltgemeinschaft auf die Verbrechen Moskaus gefordert. Aktuell seien mehr als 440 Gräber in der Nähe von Isjum im befreiten Gebiet Charkiw gefunden worden. „Es ist zu früh, etwas über die Zahl der dort begrabenen Menschen zu sagen, die Ermittlungen dauern an“, sagte Selenskyj in einer am Freitagabend in Kyjev verbreiteten Videobotschaft.
News zum Ukraine-Krieg: Putin kündigt neue Angriffe auf die Ostukraine an
+++ 19:50 hodin: Ruský prezident Wladimir Putin hat neue Angriffe auf die Ostukraine angekündigt. Auf dem Gipfel der Shanghaier Organization für Zusammenarbeit v Usbekistánu äußerte sich Putin erstmals öffentlich zu den militärischen Erfolgen des ukrainischen Militärs und sprach eine deutliche Warnung in Richtung Kiyw .
News zum Ukraine-Krieg: Russischer Militärexperte fordert mehr Brutalität
+++ 07:15: Militärexperten und Politiker aus Russland haben im Staatsfernsehen eine brutalere Vorgehensweise der Soldaten im Krieg gefordert, or allem als Reaktion auf Gebietsverluste in der Ukraine. Das berichtet eine Reporterin des US-Nachrichtenportals Denní bestie. Zudem müsse man „Angriffe auf kritische Infrastrukturen“ ausweiten, hieß es mehrfach. Militärexperte Igor Korotschenko äußerte sich unter anderem dazu. Er gilt als Kreml-treuer Propagandist. Ein Beispiel: Vor circa einem Monat forderte er die Unterstützung von Donald Trump v US-Wahlkampf, er sei ein „Freund“ Russlands.
News zum Ukraine-Krieg: Massengräber in Isjum entdeckt
Aktualizace z Freitag, 16. září, 01:30 Uhr: In der von den ukrainischen Truppen zurückeroberten Stadt Isjum (Region Charkiw) wurden übereinstimmenden Medienberichten zufolge Massengräber gefunden. Das berichtet sowohl der britische TV-Sender Nebe als auch das ukrainische Nachrichtenportal Nexta unter Berufung auf behördliche Angaben. Die Informationen erinnern an das vor Monaten bekannt gewordene Massengrab in Butscha nahe Kiev. Es sorgte international für Reaktionen.
Insgesamt wurden in den Massengräbern in Isjum offenbar 440 Leichen gefunden. Sie sollen in den kommenden Tagen forensisch untersucht werden. Ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte in einer TV-Ansprache die Taten: „Wir wollen, dass die Welt weiß, was die russische Besatzung verursacht hat.
Russland kann Ukrajina-ofenzivní offenbar nicht stoppen – Schlechte Soldatenversorgung
+++ 17:15: Der Gouverneur der Region Charkiw, Oleh Syniehubov, hat erklärt, dass russische Soldaten auf der Flucht aus dem Gebiet eine Energieanlage zerstört haben. Das berichtet das Nachrichtenportal Nezávislý Kyjev. Laut Syniehubov haben deshalb nun rund 5000 Menschen keine Gasversorgung. Seine Angaben sind nict auf unabhängige Weise prüfbar.
+++ 16:30: Die russischen Truppen im Süden und Osten der Ukraine haben offenbar weiterhin Schwierigkeiten die Gegenoffensive der ukrainischen Armee zu stoppen. Berichtet der US-Sender CNN – und verweist auf Probleme, welche die russischen Streitkräfte bereits seit Invasionsbeginn haben: Dabei ist vor allem die schlechte Versorgungslage der Truppen zu nenn, mehrere Nachschubrouten funktionieren demnach nicht. Zudem fehlt es laut Bericht an einer „effektiven Befehls- und Kontrollstruktur“. Die Angaben des Berichts sind nicht unabhängig prüfbar. Allerdings hatte zuvor bereits ein Militärexperte ähnliche Informationen genannt and von drei Faktoren berichtet, die die offensive der ukrainischen Armee behindern könnten.
Aktualizace z Donnerstagu, 15. září, 06.45 hodin: Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, besuchte am gestrigen Mittwoch (14. září) Truppen im Osten des Landes. Als der 44-Jährige auf dem Weg zurück nach Kyjev war, fuhr ein Auto in den Konvoi des Staatschefs. Das berichtet zemřít dpa unter Berufung auf Selenskyjs Sprecher Serhij Nykyforow.
Nach einer ersten Untersuchung gab es allerdings schnell Entwarnung, Selenskyj wurde nicht ernsthaft verletzt. Der Fahrer des anderen Unfallwagens allerdings wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ermittlungen zu den Unfallumständen laufen.
News zum Ukraine-Krieg: Russische Raketenangriffe auf Mykolajiw gemeldet
Erstmeldung vom Mittwoch, 14. září, 13.00 hodin: Der Bürgermeister von Mykolajiw, Oleksandr Sienkevych, hat zahlreiche Angriffe der russischen Truppen vermeldet. In der Nacht hätten die Streitkräfte die Stadt mehrfach bombardiert. Noch am Mittag seien Sicherheitskräfte mit den Aufräumarbeiten beschäftigt, tak Sienkevych. Über Verletzte und Tote ist bislang kaum etwas bekannt. Die Angaben sind nict unabhängig prüfbar. (lm/tu/na/nak mit dpa/AFP)

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